Halbzeit +

Kaum zu glauben wie schnell die Zeit vergeht, aber vor fast 7 Monaten bin ich in Australien gelandet. Damit ist bereits mehr als die Hälfte meiner Zeit in Down Under abgelaufen. Mit der Geschwindigkeit mit der ich reise, werde ich wohl kaum den gesamten Kontinent schaffen, aber damit kann ich leben J
Obwohl ich seit meinem letzten Eintrag so einige Kilometer gefahren bin und dennoch habe ich es noch nicht über die Grenze Westaustraliens geschafft. Die Nationalparks sind einfach zu schön um einfach durchzurauschen. Für euch Leser und Leserinnen ist dies wahrscheinlich nicht so spannend. Ich kann weder davon berichten todesmutig mit Krokodilen gekämpft, noch mit riesen Schlangen gerungen zu haben.
Zu den Highlights zählten für mich das Schwimmen mit Walhaien im Cape Range Nationalpark, nahe Exmouth, die atemenbaraubenden (leider auch z.T. tötlichen) Schluchten und Farben des Karijini Nationalparks sowie die schneeweisen Strände von Broome und der Halbinsel Dampier. Ich glaube ich habe noch nie zuvor so viele Sonnenauf- und Untergänge gesehen wie in den letzten Monaten. Die meisten Nächte verbringe ich im Zelt oder meinem Auto auf einem der vielen Zeltplätze des Landes. Nach mehreren Tagen Zelten im Nationalparks, mit nicht mehr als einem Buschklo, weiß man dann auch wieder eine heiße oder kalte Dusche zu schätzen, mit der man den roten Staub des Outbacks abwaschen kann.
Meine Reise führt mich seit dem Ningaloo Reef (größte Saumriff der Welt) entlang des „Warlu Way’s“ (2480 km lang) gen Osten durch die Regionen Pilbara und Kimberly sowie durch verschiedene Vegetationszonen. Angefangen von dem türkisblauen Meer und schneeweißen Stränden am Riff über die Schluchten, das schroffe Weideland der Pilbarra mit den zahlreichen Rinderfarmen sowie den Minenstädten Tom Price, Karratha und Port Hedland hin zu dem felsigen Buschland und den roten Felsen der Kimberly und den damit ultimativen Outback (siehe nächster Blogeintrag zu Roys Retreat, der in einigen Wochen folgt).
Der Warlu Way folgt dem Pfad der Traumzeit Seeschlange (Warlu) auf ihrem Weg aus dem Ozean ins Landesinnere. Die Kultur der Aborigine’s ist hier im Nord-Westen des Kontinents viel stärker sichtbar als in den anderen Regionen Australiens, die ich bisher besucht habe. Dies spiegelt sich im ‚bunteren Straßenbild’, zahlreichen Kunstgallerien und –projekten, die die Malerei der Aborigine’s fördern sowie den verschiedensten Communities, die nur von Aboriginy’s bewohnt werden, wieder.

Viele Grüße!

Kristin

P.S: Leider funktioniert google maps gerade nicht, sonst hätte ich euch eine Karte mit der Route, die ich gefahren bin eingestellt.


Weg zum Camp am Red Bluff


Sonnenuntergang Red Bluff 



Schwimmen mit den Walhaien im Cape Range Nationalpark



Ausblick vom Bruce Mountain, Karinjini Nationalpark



Schluchten im Karinjini Nationalpark


Millstream Chichester Nationalpark



80 Mile Beach (auf dem Weg nach Broome)



Barn Hill (auf dem Weg nach Broome)



Gantheaume Point, Broome



Sacred Church, Beagle Bay, Dampier Peninsula (von den Deutschen erbaut)...



… mit einem Altar aus Muscheln


Tanken in Lombadina, Dampier Peninsula


Turquoise Pool, Emma Gorge, nahe Kununurra


Lake Argyle, nahe Kununurra




Die Natur erblüht


Rainbow Honey Beeeater

Kommentare

  1. Hey Kristin, coole Bilder! Ich wusste, dass OZ Dir auch so gut gefallen wird :) Weiter so und bis bald auf ein Alster an der Alster!

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