Freizeit in Vancouver
mein Traummann ;-)
Hallo!Wie bereits erwähnt, war ich in Vancouver natürlich nicht nur auf der Konferrenz und habe gearbeitet, sondern habe mir auch ein bisschen die Stadt und die Umgebung angeschaut. Denn wollen wir doch mal ehrlich sein: 5 Stunden Flug nur um die ganze Zeit in irgendwelchen Hotels und Messehallen rumzuwuseln lohnt sich nicht wirklich. So sind Nicole und ich am Freitag auf Grouse Mountain geklettert und haben uns die Capilano Suspension Bridge angeschaut. Der Weg zum Gipfel von Grouse Mountain war mal echt eine Herausforderung und ich bin wirklich an meine Grenzen geraten. Wir haben dabei 1 Stunde und 40 Minuten für eine Strecke von 2,9 km benötigt. Ganz schön lahm mögen jetzt einige denken, aber ich muss dazu sagen, dass wir insgesamt 853 Höhenmeter zurückgelegt haben.
Hier einige Infos über den Wanderweg "Grouse Grind":"The Grouse Grind Trail is located in North Vancouver, B.C., at the
base of the Grouse Mountain Resort ski area. It is an extremely steep and mountainous trail that begins at the 300-metre-elevation and climbs to 1,100 metres over a distance of approximately 2.9 kilometres. Hiking times vary considerably depending on each hiker's individual fitness level. The Grouse Grind hike is difficult and those planning on climbing the trail should be in excellent physical condition. Those individuals
der Weg zum Gipfel
with any health concerns including high blood pressure, heart and breathing problems are warned not to attempt to hike the trail."
(http://www.gvrd.bc.ca/services/grouse-grind.asp)
Und im folgenden einige Fakten zur Capilano Suspension Bridge: (http://www.travelworldonline.de/vancouver/capilano.html) Capilano Suspension Bridge

- Erste Capilano Hängebrücke: 1889
- Heute: die vierte Brücke an dieser Stelle
- 137 m lang
- 70 m über dem Fluß
- Jedes Kabel trägt 90 Tonnen
- d.h. 1333 Personen

Am Samstag haben wir dann das UBC Museum for Anthropology besucht, in dem Ausstellungsstücke zur indianischen Kultur (insbsd. der First Nations of the Nort-West) sowie eine Ausstellung über den kulturellen Umgang mit AIDS der Malawi, zu sehen war. Hier einige Fotos:


Bevor wir nach Vancouver gefahren sind hat uns so ziemlich jeder vorgeschwärmt, wie schön es dort doch ist. Und wirklich - die Landschaft dort ist wunderschön! Auf der einen Seite das Meer, auf der anderen Seite die Berge. Also für jeden etwas dabei. Aber das ist eben nur die Sonnenseite der Stadt. So viele Obdachlose, so viel Leid und Elend wie Downtown Vancouver hab ich noch nie in meinem Leben gesehen. Nur 5 Minuten vom Hafen der Stadt entfernt, wo täglich Luxusdampfer anlegen und die nobelsten Hotels die Reichen und Schönen empfangen liegt das Ghetto der Stadt (in dem sich auch unsere Jugendherberge befand) und der Brennpunkt ganz Kanadas. Die Leute dort scheinen wirklich am Ende angekommen zu sein. An jeder Straßenecke sieht man verwahrloste, z.T. noch junge Leute sich einen Schuss setzten, ihren Körper verkaufen und betteln. Auf der Straße musste man teilweise aufpassen nicht in irgendeine Spritze reinzutretetn. Wirklich schimm und kaum zu glauben, dass es sowas in einem so reichen Land wie Kanada gibt...
Die ersten Tage unseres Aufenthaltes haben wir dagegen in einem der reichsten Viertel der Stadt verbracht, da wir die Möglichkeit hatten bei Annette, der Mutter von Sally (meine Vermieterin) zu übernachten. 2 völlig verschiedene Welten - nur eine halbe Stunde voneinander entfernt...
Bis demnächst!
Kristin
Nicole, Annette, Ich


Hey, coole Bilder! Dein Traummann würde mir auch gefallen ;-)
AntwortenLöschenHast also auch viel erlebt und gesehen...das ist ja beruhigend, dass du nicht nur arbeitest!!
Lass es dir gut gehen, liebe Grüße, Anni
P.S. Ich hab schon mindestens 2,5 Kilo zugenommen!!