This is Zambia - the real Africa
Wieviel wissen wir eigentlich wirklich über die afrikanische Kultur? Was fällt uns als erstes ein, wenn wir an Afrika denken? Wenn ich mich an einige Gespräche vor meiner Abreise zurück erinnere, fallen mir Aussagen über Stammesfehden und Kriege ein, über all die Krankheiten, die man bekommen kann, Armut und Leid oder über die zahlreichen exotischen Tiere, die zu beobachten sind. Ich kann mich allerdings nicht daran erinnern, dass ich von irgend jemanden etwas detailliertes oder spezifisches über die Lebensweise gehört habe. Viel Positives war auch selten dabei. In meinem heutigen Eintrag möchte ich daher einige meiner Beobachtungen mit euch teilen, die ich in den vergangenen 4 Monaten in Sambia gemacht habe. Diese treffen sicher nicht auf ganz Afrika zu und geben auch nur einen Bruchteil des wahren Lebens wieder, aber vielleicht tragen sie dazu bei, dass ihr eine bessere Vorstellung von der Lebensweise der Leute hier bekommt…
1. Die wenigsten von den Einheimischen haben jemals einen Löwen, Leoparden oder ein anders Wildtier life gesehen. Schon gar nicht die, die in der Stadt wohnen.
2. Es herrscht Linksverkehr.
3. Es wird grundsätzlich mit den Fingern gegessen.
4. Wasser wird nicht während des Essens, sondern danach getrunken.
5. Eine Tasse Tee wird mit min. 3 Löffeln Zucker getrunken.
6. Es wird mit sehr viel Öl gekocht.
7. „You are fat“ ist ein Kompliment. Die Person muss dabei nicht zwingend dick von ihren Körpermaßen sein. Nicht dünn zu sein, bedeutet gesund zu sein und eventuell auch gut verdienend.
8. Sambische Frauen sind sehr stolz auf das was sie sind.
9. Wenn ein Mann einer Frau ein Chitenge (ein Stofftuch) schenkt, möchte er sie heiraten.
10. Babies und Kleinkinder werden in einem Chitenge auf dem Rücken getragen. Kinderwagen sieht man so gut wie gar nicht.
11. Wenn Frauen tanzen wickeln sie sich ein extra Chitenge um die Hüften.
12. (Woll)Mützen werden auch bei 30°C im Schatten getragen.
13. Viele Frauen tragen Perücken oder haben falsches Haar.
14. Es macht nichts weiter, wenn die Brüste einer Frau in der Öffentlichkeit zu sehen sind, da sie mit diesen ihre Kinder ernähren. Ein kurzer Rock (kürzer als Knielang) ist viel anrüchiger.
15. Sambische Männer haben kaum Brustbehaarung.
16. Eine Familie mit drei Kindern gilt immer noch als klein.
17. Es kann passieren, dass ein Baby die ersten 4 Wochen nur Baby heißt. Man möchte ihm erst einen Namen geben, nachdem man gesehen hat wie es sich verhält. Aufgrund dieser Tatsache hatte ich die Ehre am 24.Dezember einen 4-Wochen alten Mädchen einen Namen zugeben. Es wird als eine Ehre angesehen, wenn ein Musungu einem Kind seinen Namen gibt. Ich habe mich für den Namen „Maluwa“ entschieden, was übersetzt „Blume“ heißt. Das war mein schönstes Weihnachtsgeschenk…
18. Nachdem eine Frau ihr erstes Kind zu Welt gebracht hat wird sie nur noch „Amai“ + den Namen des Erstgeborenen genannt. Im Falle von Maluwa wird die Mutter also nicht mehr Florence gerufen sondern „Amai Maluwa“.
19. Fällt ein Feiertag auf einen Sonntag, so ist automatisch der Montag danach frei.
20. Fuß- oder Radweg? Was ist das?
21. Elektrizität ist nicht selbstverständlich. Fließendes Wasser auch nicht. Dafür aber Stromausfälle (fast täglich).
22. Jede Schule hat ein Motto, wie z.B. „Education for Excellence“
To be continued…

Diese Frau traegt 2 Chitengis. Einen um die Hueften und einen, in dem sie ihr Kind traegt.
1. Die wenigsten von den Einheimischen haben jemals einen Löwen, Leoparden oder ein anders Wildtier life gesehen. Schon gar nicht die, die in der Stadt wohnen.
2. Es herrscht Linksverkehr.
3. Es wird grundsätzlich mit den Fingern gegessen.
4. Wasser wird nicht während des Essens, sondern danach getrunken.
5. Eine Tasse Tee wird mit min. 3 Löffeln Zucker getrunken.
6. Es wird mit sehr viel Öl gekocht.
7. „You are fat“ ist ein Kompliment. Die Person muss dabei nicht zwingend dick von ihren Körpermaßen sein. Nicht dünn zu sein, bedeutet gesund zu sein und eventuell auch gut verdienend.
8. Sambische Frauen sind sehr stolz auf das was sie sind.
9. Wenn ein Mann einer Frau ein Chitenge (ein Stofftuch) schenkt, möchte er sie heiraten.
10. Babies und Kleinkinder werden in einem Chitenge auf dem Rücken getragen. Kinderwagen sieht man so gut wie gar nicht.
11. Wenn Frauen tanzen wickeln sie sich ein extra Chitenge um die Hüften.
12. (Woll)Mützen werden auch bei 30°C im Schatten getragen.
13. Viele Frauen tragen Perücken oder haben falsches Haar.
14. Es macht nichts weiter, wenn die Brüste einer Frau in der Öffentlichkeit zu sehen sind, da sie mit diesen ihre Kinder ernähren. Ein kurzer Rock (kürzer als Knielang) ist viel anrüchiger.
15. Sambische Männer haben kaum Brustbehaarung.
16. Eine Familie mit drei Kindern gilt immer noch als klein.
17. Es kann passieren, dass ein Baby die ersten 4 Wochen nur Baby heißt. Man möchte ihm erst einen Namen geben, nachdem man gesehen hat wie es sich verhält. Aufgrund dieser Tatsache hatte ich die Ehre am 24.Dezember einen 4-Wochen alten Mädchen einen Namen zugeben. Es wird als eine Ehre angesehen, wenn ein Musungu einem Kind seinen Namen gibt. Ich habe mich für den Namen „Maluwa“ entschieden, was übersetzt „Blume“ heißt. Das war mein schönstes Weihnachtsgeschenk…
18. Nachdem eine Frau ihr erstes Kind zu Welt gebracht hat wird sie nur noch „Amai“ + den Namen des Erstgeborenen genannt. Im Falle von Maluwa wird die Mutter also nicht mehr Florence gerufen sondern „Amai Maluwa“.
19. Fällt ein Feiertag auf einen Sonntag, so ist automatisch der Montag danach frei.
20. Fuß- oder Radweg? Was ist das?
21. Elektrizität ist nicht selbstverständlich. Fließendes Wasser auch nicht. Dafür aber Stromausfälle (fast täglich).
22. Jede Schule hat ein Motto, wie z.B. „Education for Excellence“
To be continued…

Diese Frau traegt 2 Chitengis. Einen um die Hueften und einen, in dem sie ihr Kind traegt.

Toller Bericht!!
AntwortenLöschenKurz und knapp, übersichtlich und beeindruckend - wie kamst du zu der Ehre, Namensgeberin zu werden? Bin begeistert :-D
Lass es dir gut gehen Kleine...
Hi Krisitn,
AntwortenLöschendas war echt interessant zu lesen, viele Dinge hätte man nicht so erwartet.
Dein Brief ist übrigens heute angkommen, vielen Dank. Drücke dir die Daumen das in den nächsten Tagen auch endlich das lang ersehnte Päckchen ankommen wird.
Ganz liebe Grüße...
Tanja