Virgin Festival, 08. & 09.09.2007

Today is the greatest Day I ve ever kown Cant live for tomorrow Tomorrows much too long I burn my eyes out Before I get out.... (Smashing Pumpkins, "Today")

Nach langem Warten war es vergangenes Wochenende endlich soweit. Central Island öffnete seine Tore um mit mehr als 25000 Musikbegeisterten 48 Stunden lang eine Party des guten Rocks zu feiern. Da ich den absoluten Konzerte und Festivalsommer in Deutschland dieses Jahr
verpasst habe, habe ich die Chance genutzt um an diesem Event teilzunehmen und mal wieder was für mein Musikherz zu tun. Gegen 13.00 Uhr bin zusammen mit Filippos und Nils auf Toronto Island, welche ca. 15 Minuten mit der Fähre vom Festland Torontos entfernt ist, gefahren. Dort erwartete uns ein "kleines"Musikdorf bestehend aus 4 Bühnen, zahlreichen Essenständen, einem Biergarten sowie Ständen, an denen man entweder tolle Sachen gewinnen konnte oder aber viel Geld ausgegeben hat um eines der zahlreichen Band T-Shirts zu erwerben, von den Bands, die auf dem Festival performt haben. Zu diesen Bands zählten unter anderen: Pauolo Nutini, K.Os, M.I.A., Arctic Monkeys, Interpol, Jamie T, Tokio Police Club, Stars, Metric und The Killers (Bild unten links). Die aber wohl absolut genialsten Acts, bei deren Konzerte wohl kaum einer ohne Gänsehaut geblieben ist und deren Stimmen jeden in ihren Bann gezogen haben, waren Björk (linkes Bild) und die Smashing Pumpkins. Oh man - die Lichtershow von Björk war wirklich atemberaubend und der Sound bei den Pumpkins hat einen umgehauen. Mal ganz davon abgsehen, dass es ein riesen Glück war die Pumpkins noch mal live zu sehen, da sie eigentlich vor 7 Jahren ihr letztes Konzert gegeben haben. Nur schade, dass sie nicht "Darsim" gespielt haben... Aber wie war so die Stimmung im allgemeinen auf dem Festival? Anders, um ehrlich zu sein. Von Konzerten und Festivals in Deutschland, wie z.B. dem Hurricane oder Highfield bin ich gewohnt, dass die Leute springen und tanzen und poken und zwischen den Songs alles geben um die Bands noch mehr anzuheizen. Auf dem Virgin hingegen standen die meisten Besucher wie angewurzelt da und haben nachdem sie kurz geklatscht haben auf den nächsten Song gewartet, so dass es manchmal zwischen durch beängstigend leise war. Ein Engländer, der das auch etwas seltsam fand (wir Europäaer scheinen da im allgemeinen etwas anders zu sein ;-)) und sich zu uns gesellt hattte, fragte dann irgendwann, was denn los sei, worauf eine Mädel aus dem Publikum meinte: "They dance with their hearts". Well - to be honest - I prefer to dance with my feet and body rather than just with my hearts, cause it is also more engaging for the bands on stage, when they see that their fans enjoy their show... (aber das ist nur meien eigene Meinung)
Auch das Festivaloutfit hat mich leicht überrascht. Das ging von Bikinis, über Flip Flops bis hin zu Absatzschuhen und Mädels, die goldene Handtaschen mit sich rumgeschleppt haben. Mal ehrlich - was ist das denn?

Aber mal von diesen Dingen abgesehen, war es wirklich ein großartiges Wochenende, an denen wohl von jung bis alt jede Altersgruppe vertreten war, was wieder ein mal bewiesen hat, dass Musik verbindet.
From Toronto with Love,


Kristin
der wohl jüngste Fan auf dem Virgin :-)

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